Montag, 13. März 2017

Nach dem Feuer von Catherine Mckenzie




Nach dem Feuer von Catherine Mckenzie 
416 Seiten 
Vielen Dank dem Heyne Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 


Auf das Buch hatte ich mich sehr gefreut,  da ich schon das  Buch "Letzte Nacht" der Autorin gelesen hatte und mir der Schreibstil sehr zugesagt hat. Auch hier konnte mich die Autorin wieder überzeugen. Wobei Klappentext und Titel meiner Meinung nach nicht zur Geschichte passen. Die Geschichte verläuft nämlich nicht nach dem Feuer und legt seinen Hauptaugenmerkmal nicht auf die Versöhnung zwei zerstrittener Freundinnen. Es geht um einen Großbrand, der eine kleine Stadt bedroht, in der zwei ehemalige Freundinnen leben. Das Feuer spielt hier eine sehr große Rolle mit insbesondere der Frage wer den Brand gesetzt hat und wie die Stadt und ihre Einwohner davon verschont bleiben. Die Freundschaft selber ist nur ein ganz kleiner Bruchteil von dem was tatsächlich in der Geschichte passiert.  


Nichts desto trotz,  mochte ich die Geschichte sehr. Ich konnte mich ganz darauf einlassen und habe das Buch in kürzester Zeit gelesen. Der Schreibstil ist für mein Empfinden das was die Geschichte ausmacht. Die Beziehungen werden sehr gut beschrieben,  wie auch die Emotionen .  Es hat etwas sehr ruhiges, obwohl die Situation verheerend und destruktiv ist. Catherine Mckenzie schafft es aber trotzdem eine positive Atmosphäre und mir ein wohliges, entspanntes Gefühl zu geben. 
Die Charaktere waren sehr gut gezeichnet und waren mir allesamt sehr sympathisch.  



Obwohl die Spannung nicht unbedingt sehr hoch gesetzt war, konnte mich die Geschichte im ganzen Verlauf fesseln und packen. 


Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin :-)


Note: 4/5

Sonntag, 26. Februar 2017

Das Haus in der Nebelgasse




Das Haus in der Nebelgasse 
Von Susanne Goga 
448 Seiten 
Vielen Dank dem Goldmann Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 

Das Haus in der Nebelgasse ist ein historischer Roman um 1900 in London.  Anders als die meisten Bücher dieses Genres,  in dem es um das Lüften von Familiengeheimnisse geht, spielt die Protagonistin eine etwas aussenstehende Rolle. Matilda Gray ist nämlich eine junge und sehr emanzipierte Lehrerin,  die sich um eine ihrer Schülerinnen sorgen macht, die von einem Tag auf den anderen nicht mehr zum Unterricht kommt.  


Durch Scharfsinn,  Mut und Entschlossenheit,  macht sie sich auf die Suche nach dem Mädchen und den Grund ihres Verschwindens.  


Matilda ist eine sehr sympathische und toughe Frau, die sich durch die noch recht konservativen Formen dieser Zeit, nicht aufhalten lässt und den Geheimnissen auf die Spur geht.  


Das Buch erinnerte mich teilweise recht stark an einen Krimi mit großer Detektivarbeit à la Miss Marple.  Es war durchgehend spannend und mysteriös und hat bis zum Schluss tolle unerwartete Wendungen gehabt.    


Die Atmosphäre wurde sehr gut dargestellt und offenbarte ein düsteres,  nebliges London mit versteckten Gassen, dunkle Keller, alte Häuser und unterirdische Gänge und Flüsse.   


Mich hat das Buch durchgehend sehr gut unterhalten.  Mir gefiel diese etwas andere Art die Geschichte zu erzählen Mit den Augen Matildas, die mit der Familie kaum Berührungspunkte hatte außer der Schülerin,  bekam man als Leser eine etwas andere Sicht der Situation.  


Ein Buch , dass mir sehr gut gefallen hat und ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann :-) 


Note:4/5

So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst


So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst 
480 Seiten 
Knaur Verlag 

Ein Großartiges Buch, dass jeder gelesen haben muss!!!! 


Das Cover sieht so unscheinbar leicht und locker aus, dabei verbirgt sich eine unglaublich tiefe Geschichte,  mit sehr viel Schmerz, Trauer, Tragik aber auch so viel Schönes,  berührendes,  tiefsinniges, reines, unschuldiges und zartes.   


Das Buch hat mich extremst berührt,  mich fast zum weinen gebracht. Es hat mich leiden lassen, mich lieben und hoffen lassen.  
 Ein Buch,  dass extrem viel in mir ausgelöst hat. 
 Wieviel Leid und Schreckliches das Schicksal bringen kann und es dann doch in so etwas wunderschönes verwandeln kann wie Liebe und Hoffnung.  


Ich fand es nur GROßARTIG!!!  
 Auf jeden Fall ein Jahreshighlight für mich!!! 
   
 Note: 5/5

Dein wildes Herz in meiner Hand von Stacy Gregg





Dein wildes Herz in meiner Hand von Stacy Gregg 
256 Seiten 
Kosmos Verlag 

Durch den Klappentext neugierig geworden, und weil meine Tochter das Buch in ein-drei Jahren bestimmt gerne lesen wird, habe ich mich entschlossen es auch schon zu lesen, um mir ein Eindruck zu machen.   
Obwohl ich eigentlich überhaupt keine Pferdenärrin bin, hat mich das Buch sehr begeistert!!! 
 Die Kulisse der Geschichte ist sehr untypisch, da dort Pferde eigentlich gar nicht auftauchen. Auf den Bahamas, auf einer kleinen, einsamen Insel.Dschungel und Strand.  
 Beatriz führt sie Geschichte.  Im Laufe des Geschehens liest sie Tagebucheinträge,  die im 15. Jahrhundert abspielen. Dort spielt Felipa eine große Rolle. Zwei Zeitstränge, zwei sehr besondere, starke Mädchen,  die mir beide sehr gefallen haben und mich durch ihren Mut sehr beeindruckt haben.  


Die Atmosphäre des Buches war wundervoll, unglaublich gut erzählt und geschrieben.  Die Pferde kommen nicht zu kurz und werden sehr mystisch und besonders dargestellt. Majestätisch,  stark, selten.  


Ich fand die Umsetzung der Geschichte ganz wundervoll. Es war spannend, berührend,  lehrreich und hat ein sehr gutes Gefühl beim lesen gegeben. Das Buch konnte mich fesseln, packen.  Ich habe jede Seite genossen.   


Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch meiner Tochter gefallen wird. Denn dieses Buch gibt so viel mehr als alle anderen üblichen Pferde-Mädchen Geschichten,  die ich bisher kenne.  


Note: 4,5/5

Montag, 6. Februar 2017

Saving Grace -bis dein Tod uns scheidet von B.A Paris



Saving Grace - bis dein Tod uns scheidet von B.A Paris
352 Seiten
Vielen Dank dem Blanvalet Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 


Ein unglaubliches Buch!!! 
Ein derartiger Psychothriller habe ich noch nie gelesen.  Das Buch hat mich obwohl es ganz auf körperliche Gewalt verzichtet, sehr an meine Grenzen gebracht,  mich fertig gemacht und verstört. 


Man ahnt von Anfang an, dass Grace und Jack eine etwas bizarre,  ungesunde Beziehung führen. Es herrscht von Anfang an eine sehr beklemmende, unheilverkündete Stimmung. Und ich habe mir schon etwas böses darunter vorgestellt,  aber dass es mich während dem Lesen so zusetzt, dass ich öfters Pausen einlegen musste, um mich nicht noch schlechter zu fühlen,  habe ich nicht geahnt.  


Das Böse ist rein psychologischer Natur und trotzdem oder gerade deswegen so subtil, so wenig nachweisbar, so intelligent und gut durchdacht, dass Grace keine Chance hat zu entkommen. Ich habe so mitgelitten und habe mich mit Grace so ausgeliefert gefühlt.  


Das Buch hat das Böse sehr stark rüberbringen können, die Gefühle,  die Angst,  die Ausweglosigkeit, das extrem Psychopathische,  der psychologische Terror,  dem Grace ausgesetzt ist.  


Ich fand das Buch GROßARTIG!!!  Es hat so viel in mir ausgelöst wie schon lange nicht mehr. Dies war reinster Psychothriller,  der feinsten Sorte. Ein unglaubliches Leseerlebnis der bösen Art. 


Note: 5/5


Donnerstag, 26. Januar 2017

Das Café von Roscabury Hall von Ann O'loughlin



Das Café von Roscabury Hall 
Von Ann O'loughlin 
384 Seiten 
Vielen Dank dem Goldmann Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 

Angezogen durch das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext, habe ich mich auf eine schöne Geschichte voller Familiengeheimnisse gefreut. 

Das Buch war tatsächlich ein Buch voller Geheimnisse,  die es zu lüften gab. Aber nicht nur Geheimnisse,  sondern auch viele dramatische Ereignisse im Leben der einen Schwester Ella, die im Leben schon eine Menge Tragödien erleben musste. Ebenso erging es auch der Amerikanerin Debbie. Nicht nur durch ihre Krankheit,  ihre Kindheit und die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. 

Insgesamt gab mir die ganze Geschichte einen sehr traurigen,  melancholischen,  schmerzhaft dramatischen Eindruck, der mich beim Lesen hätte runterziehen können,  wenn nicht das Café war, das ein sehr schön erhellendes Thema in der Düsternis war.

Der Schreibstil war sehr angenehm und schnell zu lesen. Hat trotz der vielen Dramatik Hoffnung auf das Gute gegeben  und viel Interessantes offenbart.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, habe es sehr gerne gelesen und mochte die Ausarbeitung der Charaktere sehr (ausser Roberta,  die ich fürchterlich fand). 

Ebenso gefiel mir die Länge des Buches. Trotz extrem vieler Ereignisse und Geheimnisse,  hat das Buch keine 400 Seiten erreicht und trotzdem alles ausführlich erzählt.  

Ein Buch,  dass ich sehr empfehlen kann. Es hat mir viel gegeben und eine andere Seite der Adoption gezeigt. 

Note:4/5

Montag, 16. Januar 2017

Sturmtage von Leila Meacham


Sturmtage von Leila Meacham 
672 Seiten 
Vielen Dank dem Goldmann Verlag und Randomhouse für das Rezensionsexemplar!!! 


Texas um 1900. Nathan, der sich ein Leben lang drauf eingestellt hat Landwirt zu werden und die Farm seines Vaters zu übernehmen, bekommt Besuch von seinem angeblich leiblichen Vater,  der ihm sein Unternehmen zeigen und lehren möchte,  um es ihm zukünftig zu vermachen.  Verwirrt und unsicher wohin er hingehört,  folgt er ihn und lernt ein neues Leben in der Stadt kennen. Bis sie beide Samantha kennen lernen, und sich alles ändert,  denn es verbindet sie so viel mehr als  gedacht... 

Eine unglaublich tolle Familiensaga umwoben von Geheimnissen, Heimlichtuereien, durch egoistische wie wohlgemeinte Motive, die aber zwei junge Menschen in deren Unkenntnis leiden lassen. 

Mir gefiel das Setting extrem gut, mit den ersten Ölbohrungen in den USA,  die großen Dinosaurierfunde, eine neue Wirtschaftslücke,  die gefüllt wird,  das Cowboy Leben auf den Farmen und das Überleben davon.  Eine sehr interessante Thematik,  die ich bisher noch gar nicht in Romane hatte. 

Ebenso  die vielen Charaktere, die alle miteinander zu tun haben,  sich zusammen fügen und verwoben werden. 
Ich mochte Nathan und Samantha extrem gerne und habe im Laufe der Geschichte immer mehr mit Ihnen gefiebert, dass sich die Geheimnisse zu ihren Gunsten auch lüften.
Teilweise haben mich diese Geheimnisse sehr zur Verzweiflung gebracht, da vieles so viel einfacher gewesen wäre, wenn ein paar Menschen gebeichtet hätten.  Andererseits habe ich diese ganze Atmosphäre, das Land und die Menschen sehr gemocht und das Lesen sehr genossen.  

Ich fand das Buch extrem schön.  Die "Message" davon gefiel mir extrem gut: dass Geheimnisse nicht ewig verborgen bleiben können. Das was zusammen gehört schon zueinander findet, ganz egal wieviele Steine man dazwischen legt. 

Ein toller Südstaaten-Roman,  den man sehr gerne gelesen haben sollte!!!

Note:4,5/5